Für Sendungen im Zolllagerverfahren gelten zwei wichtige Fristen:
30-Tage-Transitfrist
In der Regel haben Sie bis zu 30 Tage Zeit, um zollamtlich gesicherte Waren vom Ankunftshafen zum Bestimmungshafen zu befördern. Diese Frist beginnt an dem späteren der beiden folgenden Zeitpunkte: entweder wenn die CBP die Beförderung genehmigt oder wenn das Transportmittel eintrifft. Wird die Ladung per Binnenschiff befördert, verlängert sich die zulässige Transportzeit auf 60 Tage.
15-tägiges Aktionsfenster am Reiseziel
Sobald die Sendung den Bestimmungshafen erreicht hat, haben Sie 15 Kalendertage Zeit, um eine der folgenden Maßnahmen zu ergreifen:
Sollte bis zum 16. Tag keine dieser Maßnahmen abgeschlossen sein, unterliegt die Ware den Verfahren der General Order (G.O.), und die CBP kann sie auf Ihre Kosten in ein G.O.-Lager überführen.
Wird die Sendung nicht innerhalb der 30-tägigen Transitfrist zugestellt, gilt dies als nicht ordnungsgemäße Lieferung und kann zu Strafen führen. Darüber hinaus müssen alle Ein- oder Ausfuhrvorgänge innerhalb von zwei Werktagen elektronisch an die CBP gemeldet werden.